E- Fischen

Ab November starten wir mit dem E-Fischen in der Wörpe um den Bestand feststellen zu können und um laichfähige Meerforellen (Milchner und Rogener) zu fangen. Dabei werden die aufgestiegenen Fische durch ausgebildete Vereinsmitglieder mit speziellen Elektrogeräten gefangen. Mit diesen Geräten werden die Fische nur kurz betäubt, um sie dann mit einem Kescher zu entnehmen. Bei dieser schonenden Fangmethode erleiden die Fische keinen Schaden.
Jedes E-Fischen muss schriftlich dokumentiert und an das LAVES zur Dokumentation  gemeldet werden.





Am Oberlauf der Wörpe angekommen, wird das Boot abgeladen und ins Wasser gelassen. Dann werden die E-Geräte und alle anderen Sachen im Boot verstaut.














Auch durch kleine Gewässer schwimmen die Wanderfische um an ihre Laichareale zu kommen.















In der oberen Wörpeaue ist die Ruhe und die ungewöhnliche Aussicht sehr schön!!













Nun ist endlich alles aufgeladen und Martin Schüppel prüft noch einmal, ob alles soweit am richtigen Platz ist. Ich als Fotografierer spiele das Heckgewicht.
Hier kann man auch gut die E-Geräte und die speziellen Kescher sehen, mit denen die Fische betäubt und gekeschert werden. Da alle eventuell auch im Wasser gehen müssen, sind Wathosen zwingend notwendig und bei den Temperaturen sollte es eine dickere Neoprenwathose sein.











Martin Scholz (rechts) und Martin Schüppel in Aktion: Die Kescher sind im Wasser und durch die Strömung treiben wir langsam abwärts.








 





Neben vielen kleinen und mittleren Fischen aller Art konnten auch ein paar schöne Forellen gefangen werden, wobei einige leider schon abgelaicht hatten.
Jede Fischsichtung muss auf einem entsprechenden Vordruck dokumentiert werden.














Und dann sind da immer wieder kleine Hindernisse wie Kiesbänke über die das Boot gezogen werden muss oder wie hier eine Brücke durch die das Boot tatsächlich passte.













Man glaubt es kaum aber Martin Scholz ist schon durch und dann......
















kommt doch noch ein Boot durch!
















Am Ziel angekommen heist es wieder alles abbauen und vor allem die gefangenen Meerforellen behutsam für den Transport zu verpacken.
















Am Bruthaus treffen sich dann alle wieder und die Fische werden im Hälterbecken ausgesetzt.















Diesen schönen Milchner konnten wir ebenfalls fangen. Nun wird er behutsam














in das Hälterbecken entlassen.

Abschließend wird alles wieder im Bruthaus verstaut und auf Vollzähligkeit sowie Funktionstauglichkeit überprüft.







Falls Ihr nun Lust habt, auch mal bei einem E-Fischen mit zu helfen, so meldet euch doch einfach bei Martin Schüppel martin.schueppel@ewetel.net